Am 4. März 2026 kam die eGov-Community Austria zur achten Fabasoft Connect Wien zusammen. Ausgewählte Entscheider:innen verschiedener Fabasoft Kunden trafen sich in den Räumlichkeiten der Agentur „Sourcing International“.
Das Team von Fabasoft und der Gastgeber präsentierten das neue Konzept der Veranstaltung. Abgeleitet aus den bisherigen Schwerpunkten und dem Feedback aus dem Vorjahr erläuterten sie die Neuausrichtung:
Einmal jährlich treffen sich Manager:innen bei der „Fabasoft Connect-Strategie“. Diese Gruppe legt die zentralen Themen fest, priorisiert sie für ihre Organisationen und formuliert konkrete Aufträge für die operativen Teams. Im Rahmen der „Fabasoft Connect-Operativ“ arbeiten Fachexpert:innen in strukturierten Kleingruppen an der Umsetzung dieser definierten Kernpunkte. Im November 2026 präsentieren die Teamleader der operativen Gruppen die Resultate der eGov-Community in einem Onlinemeeting. So entsteht Transparenz – und ein klarer Fokus für das aktuelle Jahr.
Arbeitsschwerpunkte für 2026 festgelegt
Stefan Arnold, Head of Fabasoft eGov-Suite, eröffnete den inhaltlichen Teil mit einer Best-Practice-Kurzpräsentation. Er zeigte, wie Manager:innen in der Fabasoft eGov-Suite Kennzahlen berechnen und gezielt steuern. Belastbare KPI-Daten verkürzen Abstimmungen und schärfen Prioritäten. Wer messbare Ergebnisse hat, trifft bessere Entscheidungen.
Darauf aufbauend stellte er mögliche Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2026 vor. Die Themen knüpfen an die priorisierten Punkte der Fabasoft Connect im Oktober 2025 an: künstliche Intelligenz, Schnittstellen, insbesondere dadeX, sowie weitere relevante Themen aus dem eGov-Bereich.
Die Teilnehmenden diskutierten engagiert. Sie ergänzten, hinterfragten und setzten klare Schwerpunkte. So entstand keine starre Agenda, sondern ein gemeinsamer Plan. In mehreren Kleingruppen formulierten sie konkrete Arbeitsaufträge für die Expert:innen der „Fabasoft Connect-Operativ“ in diesem Jahr aus.
Präsentation von Data-driven Projects
Am Nachmittag gab Alexander Coll Einblicke in datengetriebene Projekte. Er legte offen, was in der Praxis bei KI-Projekten speziell zu beachten ist. Das betrifft vor allem interne Aufwände für die Einführung und permanente Optimierung – etwa laufende Betriebs- und Lizenzkosten, die Einbindung mehrerer Support-Level oder die Ausarbeitung und Betreuung von Use Cases. Denn künstliche Intelligenz ist kein Feature, sondern muss aktiv betrieben werden.
Die folgende Diskussion verlief offen und direkt. Unterschiedliche Organisationen brachten ihre Erfahrungen ein und gewannen neue Perspektiven.
Ein besonderer Dank gilt der Agentur „Sourcing International“ für die Gastfreundschaft sowie allen Expert:innen, die ihre Erfahrungen teilten und die inhaltliche Ausrichtung für die nächsten Monate aktiv prägten.


